private Page von Frank Billing aus Leipzig-Grünau
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Beschreibung:billy-info.de ist eine private Page von Frank Billing aus Leipzig-Grünau. Hier erfahren Sie vieles über Leipzig Gruenau, dem Kulkwitzer See, seiner Katze Tapsi, seinen 2 Aquarien (Aquarium) und Sie sehen unzählige von seinen Kindern gemalte Bilder. Oder zocken Sie online! Die Geschichte Leipzig-Grünaus in Kurzform. Als 1888 der Fabrikant Rudolf Sack an der heutigen Rumjanzewstraße eine landwirtschaftliche Versuchsstation errichtete, befand sich an der Stelle des heutigen Grünau noch ein großes Feld. Durchschnitten von der Lützner Straße, der Fränkischen Straße (heute Ratzelstraße) und der Alten Salzstraße (vorher Salzweg) und auf der westlichen Seite begrenzt von 1864 angelegten "Grube Mansfeld", wo Braunkohle im Tiefbau abgebaut wurde. Dieses Areal gehörte zu Kleinzschocher. 1910 wurden die Kulkwitzer Landkraftwerke gebaut und ein Jahr später der Sommersitz der Sacks (heute Robert-Koch-Park) errichtet. 1919 begann die Stadt Leipzig das Feld zwischen Bahnlinie und Fränkischer Straße parzellenweise an Siedler zu verkaufen, die am 04.11.1926 einen Verein gründeten. Dieses Datum ist die eigentliche Geburtsstunde Grünaus. 1932 wurde die Siedlung Grünau in Richtung Lützner Straße erweitert. "Neu-Grünau" wurde später Kirschbergsiedlung genannt. Im selben Jahr begannen die Baurbeiten für das erste Gebäude der Kaserne Schönau, das 1933 fertiggestellt wurde. 1936 wurde die Kaserne übergeben. Ab 1937 wurde die Braunkohleförderung bei Kulkwitz im Tagebau fortgesetzt. Am 17.April 1945 wurde die Grünauer Siedlung und die Schönauer Kaserne von amerikanischen Streitkräften besetzt. Im August 1945 wurde die Kaserne Schönau von der Roten Armee übernommen, in die Siedlung quartierte man Offiziere ein. Ab 1956 wurde der Tagebau Kulkwitz in Richtung Miltitz erweitert, so dass die Lützner Straße verlegt werden musste. 1958 wurde beschlossen, die beiden Restlöcher des Tagebaus als Erholungsgebiet zu nutzen, wobei man nach Beendigung des Tagebaus 1963, einfach den Dingen ihren Lauf ließ. Grundwasser und Niederschlag füllten die beiden Seen. Ende der 60er Jahre bestand für Leipzig die dringende Notwendigkeit Wohnraum zu schaffen, da die Stadt aus allen Nähten platzte. Und so begannen die Planungen für das größte Bauvorhaben der Stadt Leipzig: das Neubaugebiet Leipzig-Grünau. 1970 wurde Grünau als möglicher Wohnungsbaustandort im Generalbebauungsplan der Stadt Leipzig ausgewiesen. 1971 und 1972 wurden Erschließungsarbeiten am entstandenen Tagebaurestloch durchgeführt und ein Lastkahn in drei Teilen von Wettin zum See transportiert. Im Mai 1973 wurde das "Naherholungsgebiet Kulkwitzer See" mit der "MS Leipzig" als Gaststätte eröffnet. Im gleichen Monat erfolgte die Ausschreibung des Architektur-Wettbewerbes zum Wohnungsbauvorhaben. Ab Februar 1976 beginnt der Bau für das Plattenwerk Leipzig, das die Vorfertigung der verschiedenen Betonelemente übernehmen soll. Am 01.06.1976 ist es dann soweit: Oberbürgermeister Karl-Heinz Müller legt den Grundstein für Grünau. Juni 1977 wird die erste Straße fertiggestellt. Im September ist die erste Schule gebaut, und am 03.11.1977 ziehen die ersten Grünauer ein. Ende des Jahres wohnen bereits über 1000 Bürger in Grünau. 1980 wohnen 16900 Bürger in Grünau, 1983 sind es 65800, 1984 sind es 78000 und 1985 schon 89000 Bürger. Der Wohnungsbau geht rasant voran, während der Straßenbau und die Errichtung von Verkaufsstellen, Jugendklubs und Dienstleistungseinrichtungen nachhinkt. Im April 1978 wird die S-Bahn bis zur Grünauer Allee verlängert, ein Jahr später fährt die erste Straßenbahn bis Grünau-Süd (Ratzelbogen), November 1985 bis Lausen. Die Linie 15 fährt seit September 1982 bis Grünau-Nord (Schönauer Ring, WK5), im Oktober 1983 bis zur Plovdiver Straße, ab September 1984 bis Miltitz. Nach der Wende, im August 1990, eröffnet der Massa-Markt in einem provisorischen Einkaufszentrum an der Lützner Straße. Im November folgt Allkauf-Otten mit einem Verkaufszelt an der Kiewer Straße. Die Fertigstellung und Einweihung des KOMM-Hauses im WK 8 im Februar 1991 ist das vorläufige Ende der Bautätigkeit. Aber bereits 1994 geht es weiter. So eröffnet im Februar der "Ratzelbogen", im Juni das "Jupiter-Center". Im inzwischen eingemeindeten Stadtteil Lausen wird im April 1995 ein neues Einkaufs- und Ärztezentrum eröffnet. Im November wird der PEP-Komplex übergeben. März 1996 wird das Allee-Center eröffnet. Auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne und am südlichen Ende des Kulkwitzer Sees entstehen neue Häuser. Mitte des Jahres 2000 fällt zum ersten Mal der Beschluss ein 16-geschossiges Punkthochhaus abzureißen. Bis Ende des Jahres 2003 werden 4 Punkhochhäuser abgerissen werden.

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Frank Billing
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