| Beschreibung: | Klein, von fast zierlicher Gestalt, ist er als Korrespondent durch die Welt gereist um den Hörern aus Irak und vor allem immer wieder aus Afrika zu berichten. Als erster Journalist überhaupt begleitete er 1970 die Befreiungskämpfer der FRELIMO in Mocambique auf ihren Märschen durch den Dschungel. Zur Flussüberquerung mußten Einbäume dienen. Dann wieder waren strapaziöse Tagesmärsche (der längste betrug 80 Kilometer), zu bewältigen, teils durch mannshohes Elefantengras, und dies alles unter der ständigen Bedrohung, in Kämpfe mit Patrouillen der portugiesischen Besatzer verwickelt zu werden. "Der kleine Elefant" wird er deshalb schließlich im Kollegenkreis genannt. Aufschlussreich vor allem, wenn Peter Spacek seine Begegnungen mit Freiheitskämpfern schildert, die heute hohe politische Ämter begleiten. Darunter auch sein einstiger FRELIMO-Truppführer, der letzte Staatspräsident Mocambiques, Joaquim Chissano. Presseecho
Wo immer sich die Schauplätze der Reportertätigkeit befanden, immer erfährt der Leser ungeschminkte Eindrücke und Tatsachen aus dem Befreiungskampf des afrikanischen Kontinents gegen die Kolonialmächte von einst.
Peter Spacek wollte eigentlich nur seinen Kindern und Enkeln über sein ereignisreiches Leben berichten. Kinder und Enkel brauchen Menschen, deren Wirken sie ihnen zu Vorbildern werden läßt. Ein notwendiges Buch, weil, wie Spacek mit Recht am Ende feststellt, für die Bundesrepublik Afrika ein vergessener Kontinent ist, dem von der Politik kaum Bedeutung beigemessen wird. |