| Beschreibung: | Sind Emos eine Modeerscheinung? Jugendliche tragen Nietengürtel, lassen sich die Haare ins Gesicht wachsen und färben diese schwarz. Eine Definition für den Begriff Emo wäre: Die Begrifflichkeit des "Emo" (abgeleitet von emotional Hardcore) bezieht sich auf die Musikrichtung Emo, die in der Regel starke emotionale Gefühlen wie Trauer, Verlust, Verlustangst, Verzweiflung, Depressionen, aber auch Liebe oder Freundschaft thematisiert. Emos der Szene können sich oftmals mit diesen Gefühlen identifizieren. Auffallend ist hierbei, dass ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht, welches in der Auswahl der Kleidung bzw. Uniformierung und Denkweisen der Szeneanhängigen wiederzufinden ist.
Den Grundstein für die Emomusik bildete sicherlich die sogenannte Washington-D.C. Hardcore-Punkschule. Nachdem sich die Hardcore-Punks mit härteren Klängen abkapselten bildete sich eine neue Stilrichtung. Die Emo Musik.
Da Anfang der 90er Jahre die Musikrichtung immer experimenteller wurde, nahm der Emo gewisse Merkmale anderer Musikrichtungen wie z.B. dem Indierock oder auch wieder Hardcore Elemente auf, die den Stil der Musik auch veränderten und schließlich neue Sub-Genres des Emos formten wie Screamo (Schrei-Emo) oder Emocore (Emo mit Hardcoreelementen). Genau differenziert wird zwischen diesen beiden Sub-Genres jedoch nicht. Durch die Einflüsse aus der Hardcoreszene klang die Musik nun weitaus "härter" und "brutaler" als in den Anfangsjahren. Die ersten Bands, die emotionale Textpassagen in ihren Songtexten verwendeten waren "Embrace", "Rites of Spring" oder "Fugazi". |